ALKOHOL
Ich bin mit Alkohol am Steuer aufgefallen

Argumente für den Psychologen:

1. Mein Bericht über die Alkoholauffälligkeit gibt bereits Hinweise darauf, dass ich mein Alkoholproblem aufgearbeitet habe, weil sie mein selbstkritisches Nachdenken spiegeln.

2. Die von mir angegebenen Trinkmengen entsprechen der Höhe der BAK unter Berücksichtigung der Abbauwerte.

3. Neigungen zur Verharmlosung, und Schuldabwälzung, Problemverdrängung und anderer Abwehr gegen eine Problemaufarbeitung kommen bei mir nicht vor.

4. Ich habe das Ausmaß und die Entwicklung meiner Alkoholprobleme freimütig und ohne Widerspruch zur erreichten BAK und zu meiner Alkoholtoleranz dargelegt.

5. Ich habe die Bedeutung meiner Alkohol-Trinkgewohnheiten für die äußere Gestaltung meiner Lebensführung und innerseelischen Bewältigung meiner Lebensprobleme erkannt .

6. Mir ist meine zugrunde liegende persönliche psycho-soziale Lebensstilproblematik bewusst und dadurch korrekturfähig geworden.

7. Ich habe das Ausmaß und die Art der Probleme bei der Veränderung der Alkohol-Trinkgewohnheiten offen dargelegt und auf die Punkte 4., 5. und 6. bezogen.

8. Ich habe einen auf die Punkte 4., 5. und 6. bezogenen realistischen Plan zur Korrektur meines psycho-sozialen Lebensstils und meiner Alltagsgestaltung erarbeitet und umgesetzt.

9. Ich habe die Auswirkungen der Veränderungen auf die Bereiche Familie/Partnerschaft, Beruf/Ausbildung, Freundeskreis/Freizeit lebensecht geschildert.

10. Mein Plan für den zukünftigen Umgang mit Alkohol ist eine realistische Konsequenz aus den Punkten 4., 5. und 6.

Argumente für den Mediziner

1. Ich bin mir des Ausmaßes und der möglichen oder bereits eingetretenen Folgen meiner Alkohol-Trinkgewohnheiten bewusst.

2. Ich bin in der Lage, eine medizinisch überzeugende Selbstdiagnose, z.B. über Art und Grad des Alkoholmissbrauchs oder der -abhängigkeit, zu erstellen.

3. Ich kann glaubhaft darstellen, dass ich aus 1. und 2. medizinisch angemessene Konsequenzen gezogen und Verhaltensänderungen vorgenommen habe.

4. Ich kann medizinische Beweise (z.B. EtG-Urin- und/oder Haaranalyse, Leberwerte, MCV) für die Veränderung meiner Alkoholkonsumgewohnheiten innerhalb eines problemangemessenen Zeitraums vorlegen.

5. (= Nur im Falle einer Alkoholkrankheit) Ich kann Nachweise dafür vorlegen, dass ich die in den "Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung" und in den MPU-Beurteilungskriterien formulierten Bedingun-gen, z.B. Entwöhnungsbehandlung, Selbsthilfegruppe, erfüllt habe.

Rufen Sie für Informationen über die Bedingungen für positive Gutachten unsere Telefonnummer zum Ortstarif an:

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Wir beraten Sie kostenlos oder schicken Ihnen Unterlagen.


PUNKTE
Ich bin durch andere Regelverstöße aufgefallen

1. Meine Tathergangsschilderungen geben bereits Hinweise darauf, dass eine selbstkritische Problemaufarbeitung erfolgt ist.

2. Neigungen zur Verharmlosung, Schuldabwälzung, zur Pechvogelmentalität oder zu anderer Abwehr gegen eine Problemaufarbeitung kommen bei mir nicht vor.

3. Meine Problemaufarbeitung umfasst das ganze individuelle Fahrverhalten bezogen auf Lebenssituationen und auf den seelischen und sozialen Lebensstil.

4. Dadurch habe ich mein unsachliches und sozial unangepasstes Verhalten im Straßenverkehr als "Kampf auf einem Nebenkriegsschauplatz" meines Lebensstils durchschaut.

5. Ich habe diesen Lebensstil und seine prägenden Einflüsse auf die "Hauptkriegsschauplätze" Beruf, Partner und Freizeit durch eine individualpsychologische Lebensstilanalyse aufgearbeitet.

6. Als Konsequenz der psycho-sozialen Lebensstilanalyse habe ich einen Plan zur Umgestaltung meiner Lebenseinstellungen und Verhaltensweisen erstellt.

7. Die Schwierigkeiten und Ergebnisse der Umgestaltung kann ich an konkreten Beispielen aus den Bereichen Beruf, Partnerschaft und Freizeit nachvollziehbar darstellen.

8. Inzwischen habe ich einen Zukunftsplan zu einer meiner Persönlichkeit und meinen Lebensbedingungen angemessenen Weiterführung des bisherigen Therapieerfolgs entworfen.

9. Mein Plan bezieht ausdrücklich meine Selbsterkenntnisse über auch zukünftige lebensstiltypische individuelle Gefährdungen und deren mögliche Auslösesituationen mit ein.

10. Ich habe die persönlichen Fähigkeiten zur Erfüllung der Anforderungen des motorisierten Straßenverkehrs realistisch eingeschätzt; Minderbefähigungen kann ich ausreichend ausgleichen.

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DROGEN
Ich bin mit Drogen aufgefallen

Argumente für den Psychologen:

1. In meiner Darstellung der Drogenauffälligkeit kommt bereits zum Ausdruck, dass ich selbstkritisch nachgedacht und die Hintergründe meiner Auffälligkeit aufgearbeitet habe.

2. Meine Angaben zum Drogenkonsum stehen nicht im Widerspruch zu Daten, die der Behörde vorliegen.

3. Neigungen zur Verharmlosung, Schuldabwälzung, zum, Ausweichen vor persönlichen Stellungnahmen und anderer Abwehr gegen eine Problemaufarbeitung kommen bei mir nicht vor.

4. Ich habe das Ausmaß und die Entwicklung meiner Drogenkonsumgewohnheiten freimütig und ohne Widerspruch zu den der Behörde vorliegenden Informationen dargelegt.

5. Ich habe die Bedeutung der Drogen für die äußere Gestaltung meiner Lebensführung und innerseelischen Bewältigung meiner Lebensprobleme erkannt.

6. Meine Problemaufarbeitung umfasst die Entwicklung meines psycho-sozialen Lebensstils, die durch ihn bedingten Fehleinstellungen und/oder Spannungen und korrekturbedürftigen Lebensziele.

7. Ich habe das Ausmaß und die Art der Probleme bei meiner Bemühung, clean zu werden, offen dargelegt und auf die Punkte 4., 5. und 6. bezogen.

8. Ich habe einen auf die Punkte 4., 5. und 6. bezogenen realistischen Plan zur Korrektur meines psycho-sozialen Lebensstils und meiner Alltagsgestaltung erarbeitet und umgesetzt.

9. Ich habe die Auswirkungen der Veränderungen auf die Bereiche Familie/Partnerschaft, Beruf/Ausbildung, Freundeskreis/Freizeit lebensecht geschildert.

10. Mein Plan für meine zukünftige Haltung gegenüber illegalen Drogen, aber auch bezogen auf meinen Umgang mit Alkohol, ist eine realistische Konsequenz aus den Punkten 4., 5. und 6..

Argumente für den Mediziner

1. Ich bin mir des Ausmaßes und der möglichen oder bereits eingetretenen Folgen des Drogenkonsums bewusst.

2. Ich bin in der Lage, eine medizinisch überzeugende Selbstdiagnose, z.B. über Art und Grad des Drogenkonsums und der bereits eingetretenen seelischen und/oder körperlichen Abhängigkeit, zu erstellen.

3. Ich kann glaubhaft darstellen, dass ich aus 1. und 2. medizinisch angemessene Konsequenzen gezogen und Verhaltensänderungen vorgenommen habe.

4. Ich kann medizinische Beweise für mein drogenfreies Leben vorlegen (Drogenscreenings über einen Problem angemessenen Zeitraum und in beweiskräftiger Frequenz; Haaranalyse).

5. (=Falls ich auch Alkoholabstinenz behaupte) Ich kann medizinische Beweise (z.B. EtG-Urin- und/oder Haaranalyse, Leberwerte, MCV) für die Veränderung meiner Alkoholkonsumgewohnheiten innerhalb eines problemangemessenen Zeitraums vorlegen.

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